DUB beim Café Kyiv 2026: Diskutieren Sie mit uns in Berlin
- vor 12 Stunden
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Am 23. Februar 2026 findet in Berlin das Café Kyiv statt – eine der größten öffentlichen Veranstaltungen Europas zur Ukraine, organisiert von der Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit zahlreichen Partnern. Das Forum bringt politische Entscheidungsträger:innen, Expert:innen, Vertreter:innen der Zivilgesellschaft sowie interessierte Bürger:innen zusammen, um über die Sicherheit, den Wiederaufbau und die europäische Zukunft der Ukraine zu diskutieren.
Das Deutsch-Ukrainische Büro (DUB) freut sich, fünf Paneldiskussionen (auf Englisch) mitzugestalten, die zentrale Themen behandeln – darunter Lehren aus dem ukrainischen Drohnenkrieg für die NATO und Europa, die Rolle der Zivilgesellschaft im modernen Krieg, Rechenschaft für russische Aggression sowie das Leben unter Besatzung. Wir laden Sie herzlich ein, an diesen Gesprächen teilzunehmen und mit führenden ukrainischen und europäischen Expert:innen in den Austausch zu treten.
Anmeldung und das vollständige Programm finden Sie auf der offiziellen Website des Café Kyiv.
🕚 11:00–11:45 | Kino 4
Defining the European Way of Drone Warfare – Lessons from Ukraine for NATO and Europe
Unbemannte Systeme sind zu einem zentralen Bestandteil des ukrainischen Schlachtfelds geworden. Sowohl Russland als auch die Ukraine treiben Innovationen im Bereich UAVs, autonomer Systeme, elektronischer Kriegsführung und Gefechtsfeldrobotik rasant voran. Diese Entwicklungen liefern wichtige Erkenntnisse für das europäische Verteidigungsdenken und die Vorbereitung auf zukünftige Konflikte im aktuellen geopolitischen Kontext.
Die Veranstaltung wird in Partnerschaft mit Quantum Systems organisiert.
🕑 14:45–15:30 | Kino 4
The New Frontline: Civil Society’s Role in Modern Warfare and Ukraine’s Drone Revolution
Der russische Angriffskrieg hat eine neue Ära der Kriegsführung eingeleitet – auf die Europa bislang gefährlich unzureichend vorbereitet ist. Im Verlauf dieses Krieges haben ukrainische Unternehmen und die Zivilgesellschaft eine außergewöhnliche und unkonventionelle Rolle in der Landesverteidigung übernommen: durch die Bildung neuer Freiwilligenbrigaden wie der Khartia-Brigade, die Mobilisierung von Spenden und Ausrüstung für Frontverbände sowie durch schnelle Innovationen kostengünstiger Technologien, darunter Drohnenabwehrsysteme und Gefechtsfeldsensoren. Dieses Panel bietet europäischen Expert:innen, Aktivist:innen und politischen Entscheidungsträger:innen Einblicke in die sich wandelnde Natur moderner Kriegsführung und die gesellschaftliche Mobilisierung, die dafür notwendig ist.
Die Veranstaltung wird in Partnerschaft mit dem International Centre for Ukrainian Victory organisiert.
🕒 15:15–16:15 | Kino 1
Under Occupation: Repression and Dignity
Keynote: Oleksandra Matviichuk
Seit der Annexion der Krim und dem Beginn des Krieges im Donbas im Jahr 2014 richtet sich Russlands Repression systematisch gegen ukrainische Zivilist:innen – durch willkürliche Verhaftungen, gewaltsames Verschwindenlassen, erzwungene Geständnisse sowie Folter in Gefängnissen und geheimen Haftanstalten. Nach der großangelegten Invasion 2022 haben sich diese Praktiken drastisch verschärft. Schätzungsweise 16.000 Menschen befinden sich unrechtmäßig in Haft. Viele werden isoliert festgehalten und unter Folter zu Geständnissen gezwungen, während ihre Familien Einschüchterungen und Drohungen ausgesetzt sind.
Die Veranstaltung wird in Partnerschaft mit LIBERECO organisiert.
🕡 18:30–19:15 | Kino 4
Deterring Authoritarians & Holding Russia Accountable: The Next Steps on #MakeRussiaPay
Nach einer intensiven Debatte beim Europäischen Rat im Dezember 2025 über die Nutzung von 300 Milliarden US-Dollar eingefrorener russischer Vermögenswerte für die Verteidigung und den Wiederaufbau der Ukraine wurde deren vollständige finanzielle und strategische Nutzung bislang nicht beschlossen. Die Entscheidung, russische Staatsvermögen auf unbestimmte Zeit einzufrieren, stellt jedoch einen wichtigen Zwischenschritt dar und ebnet den Weg für weitergehende Maßnahmen. Dieses Panel beleuchtet die nächsten erforderlichen Schritte zur Nutzung des vollen Wertes der eingefrorenen Vermögenswerte aus sicherheitspolitischer und völkerrechtlicher Perspektive – sowie im Hinblick auf die Rechenschaftspflicht Russlands.
Die Veranstaltung wird in Partnerschaft mit dem European Resilience Initiative Centre organisiert.
🕡 18:30–19:15 | Kino 7
Wie Europa und die Ukraine den Informationskrieg gewinnen können
Nach vier Jahren umfassenden Krieges und täglich neuen globalen Krisenschlagzeilen lässt die öffentliche Aufmerksamkeit für die Ukraine nach – und mit ihr die Unterstützung für die Verteidigungsanstrengungen. Dabei bleibt die Verteidigung der Ukraine die erste Verteidigungslinie Deutschlands und Europas gegen die russische Bedrohung. Wenn wir den Informationskrieg in Europa verlieren, verlieren wir auch den Krieg in der Ukraine.
Die Veranstaltung wird in Partnerschaft mit der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft organisiert.
Das Team des Deutsch-Ukrainischen Büros bedankt sich herzlich bei der Konrad-Adenauer-Stiftung und allen Partnern, die das Café Kyiv 2026 möglich gemacht haben.














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