DUB gestaltet fünf Podiumsdiskussionen beim Café Kyiv 2026 mit
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Während des Café Kyiv 2026, das am 23. Februar in Berlin stattfand, organisierte das Deutsch-Ukrainische Büro (DUB) in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern fünf Experten-Podiumsdiskussionen zu zentralen sicherheitspolitischen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Ukraine und Europa.
Die Panels deckten ein breites Themenspektrum ab:
Defining the European Way of Drone Warfare – Lessons from Ukraine for NATO and Europe (in Kooperation mit Quantum Systems)
The New Frontline: Civil Society’s Role in Modern Warfare and Ukraine’s Drone Revolution (in Kooperation mit dem International Centre for Ukrainian Victory)
Under Occupation: Repression and Dignity, mit einer Keynote von Oleksandra Matviichuk (in Kooperation mit LIBERECO)
Deterring Authoritarians & Holding Russia Accountable: The Next Steps on #MakeRussiaPay (in Kooperation mit ERIC)
How Europe and Ukraine Can Win the Information War (in Kooperation mit der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft, DUG)
In allen Diskussionen wurde eine zentrale Botschaft deutlich: Die Ukraine verteidigt nicht nur ihre Souveränität, sondern leistet zugleich einen aktiven Beitrag zur Bewältigung umfassender europäischer und globaler Sicherheitsherausforderungen. Von Innovationen in der Drohnenkriegsführung und gesellschaftlicher Resilienz unter Besatzung bis hin zu strategischer Kommunikation und Mechanismen der Rechenschaftspflicht – die ukrainischen Erfahrungen prägen zunehmend politische Debatten in ganz Europa.
Mehr als 500 Teilnehmende besuchten die fünf Panels des DUB. Unser besonderer Dank gilt den Soldatinnen und Soldaten, Expertinnen und Experten, politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft, die ihre Perspektiven eingebracht haben. Ein besonderer Dank gilt Oleksandra Matviichuk für ihre eindrucksvolle Keynote sowie Botschafter Oleksii Makeiev für seine klare Betonung der Bedeutung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Deutschland.
Wie Botschafter Makeiev während der Diskussionen betonte:
„Wir bitten nicht als die schwächere Seite um Schutz. Wir bieten Partnerschaft an.“
Das Café Kyiv 2026 zeigte ein neues Niveau politischer Präsenz und Repräsentation. Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz unterstrichen den Wandel im deutschen Ansatz. Er bezeichnete die Ukraine als „eine unabhängige und stolze Nation – freiheitsliebend und europäisch“ und betonte, dass „wir sehr viel von der Ukraine lernen“.
Das Deutsch-Ukrainische Büro dankt der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie allen Partnern, die das Café Kyiv 2026 ermöglicht haben. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass politischen Bekenntnissen konkrete politische Maßnahmen und eine nachhaltige Unterstützung der Ukraine folgen.





















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