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Policy Brief / Von Unterstützung zu Überleben: Die ukrainische Zivilgesellschaft nach dem USAID-Ausstieg

  • iborzilo
  • 15. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Die Zivilgesellschaft der Ukraine – weithin anerkannt als Motor der Reformen, Hüterin der Demokratie und Rückgrat der nationalen Resilienz – wurde im Februar 2025 durch den abrupten Stopp amerikanischer Unterstützung hart getroffen. Seit Beginn der russischen Invasion leistete USAID allein 37,6 Mrd. USD an Hilfe. Jetzt stehen zahlreiche nationale und lokale NGOs sowie unabhängige Medien vor existenziellen Bedrohungen. Allein im Jahr 2024 unterstützten die USA 17 Großprojekte mit einem Gesamtvolumen von 340 Mio. USD, darunter Denkfabriken, Menschenrechtsorganisationen, unabhängige Medien und Anti-Korruptions-Initiativen.


Ohne klare Prioritäten, Koordination und verstärkte Unterstützung der verbleibenden westlichen Partner – allen voran Deutschland – droht die Zivilgesellschaft der Ukraine massiv geschwächt zu werden, mit gravierenden Folgen für die Resilienz des Landes, notwendige Reformen und die EU-Integration.


Dieses Policy Brief wurde vom Team des Deutsch‑Ukrainischen Büros (DUB) in April und Mai 2025 erstellt, basierend auf Desk Research mit öffentlich verfügbaren Daten. Darüber hinaus haben die Autor:innen, Inna und Mattia Nelles, eine Reihe von Interviews mit Vertretern der Zivilgesellschaft geführt, um Anpassungsstrategien und aktuelle Bedarfe zu identifizieren. Unser Dank gilt allen Experten, die zu diesem Papier beigetragen haben, insbesondere Inna Pidluska und Wilfried Jilge.


Das Policy Brief analysiert die Auswirkungen der Aussetzung der US-Finanzierung auf die ukrainische Zivilgesellschaft, betrachtet bewährte Anpassungsstrategien und schlägt Instrumente vor, mit denen Deutschland und andere Geldgeber negative Folgen abfedern und die Nachhaltigkeit der Demokratisierung und des EU-Beitritts der Ukraine unterstützen können.




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